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Vom Pazifik zur Karibik

führt iuns der Weg durch unberührte Natur auf vergessenem Indianerpfad durch den Bergnebelwald von Costa Rica

Diese anspruchsvolle Dschungeltour führt in ein bis heute völlig unberührtes Gebiet. Teile sind von wenigen Menschen erforscht und erfasst worden, teilweise konnte sie nur durch Satellitenaufnahmen kartographiert werden.

Der Verlauf des Trails, wie er sich in den Karten findet, lehnt sich an indianische Überlieferungen an.

Durch das Bergland von Costa Rica führt dieser uralte Indianerpfad von der Pazifikküste zur Karibik. Das Kernstück dieses Trails führt durch unberührten Bergnebelwald. Nur hier und da lässt ein Zeichen eines Vorgängers – oft mehrere Jahre alt – den Verlauf erkennen. Vor allem umgestürzte Bäume, die den Wegverlauf immer wieder um etliche Meter verschieben, und die nur sporadische Begehung bzw. Nutzung des Trails von Forschergruppen zur Entdeckung neuer Tiere/ Pflanzen und vor allem Substanzen für die Forschung und Medizien erschweren die Orientierung und machen den permanenten Einsatz von Karte und Kompass notwendig. Neben diesen Hilfsmitteln sind vor allem Buschmesser und Satellitennavigation unerlässlich.

Termin:  Ostern 2017

Preis pro Person   pauschal 2500 Euro

Anforderungen:

 • Sehr gute Kondition, ausreichend für 6 bis 9 Trekkingstunden im Gebirge mit  
   Gepäck von über 15kg.

 • Sehr gute Trittsicherheit um sich, im moorastigen Untergrund, sicher zwischen,
   Wurzeln, Ästen, Steinen, Schlingpflanzen und Baumstämmen, zu bewegen.

 • Vorkenntnisse im Campen, Umgang mit Rucksäcken und einrichten von
   Lagerplätzen

 • Keine Angst vor den kleinen und großen Bewohnern des Waldes.

 • Wir empfehlen die Teilnahme an unserem Seminar „Wald und Wasser“

 

Leistungen:

A.) Vorbereitung und Vortreffen in Deutschland

 • Seminar: Überleben im Urwald

 • 2 Übernachtungen (im Gasthof), Frühstück

 • Dia-Vortrag über die Tour

 • Broschüre; Über das Land, Papiere und Impfungen, Verhalten im Land und auf
   der Tour, Gefahren, detaillierte Tourenbeschreibung und -planung, genaue
   Ausrüstungsliste.

 • Gesamte Ausrüstung für den Urwald

 • Fitness-Test

 • Einweisung in die Ausrüstung


B.) Auf der Tour

 • 15 Tage Reise

 • davon 10 Tage im Urwald

 • Reiseleitung und Tourenführung durch deutschen Berufsguide

 • 4 oder 5 Übernachtungen in Fincas/Logges/Hotels

 • 9/10 Übernachtungen im selbstgebauten Urwaldcamp

 • Bußfahrten und Transfers laut Tourenbeschreibung

 • gesamte Urwald-Spezifische Ausrüstung, sie brauchen nur einen leichten
   Schlafsack, Taschenlampe, ihre persönliche Bekleidung und Persönliches. Eine
    ausführliche Ausrüstungsliste gehört zum Infopaket.

 • Survivalgurt, für den Notfall

 • Packpferde am ersten Tag für den Aufstieg

 • Verpflegung:

 • + Begrüßungsessen in San Jose

 • + 1x Mittagessen in den Markthallen von San Jose

 • + Vollverpflegung auf den Fincas

 • + Vollverpflegung auf der Urwaldtour bestehend aus: Müslie nach Wahl,
       Müslieriegel, gefriergetrocknete  Trekking/Expeditionsnahrung, Kaffee/Tee
       Getränketabletten, frischen Orangen/Zitronen.

 • Spezielle Ausrüstung:

 • Karte, Kompass, Satellitennavigation, Buschmesser, Rucksack, Gamaschen,
   Hängematte, Isomatte, Kocher,

 • Notfall-Set: Kompletter Survivalgurt, Erstehilfe-Ausstattung, Medikamentenset,
   Leucht- und Signalgeräte

 • Sie erhalten eine Medikamentenliste die durch Ihren Arzt bestätigt werden
   muss. Es wird eine gut sortierte Erstehilfeausstattung mitgeführt! Eigene Erste-
   Hilfe und Notfallmedikamente sind nicht erforderlich.


Nicht im Preis enthalten:

 • Anreise (Flug) bis/San Josè

 • Alle weitern Mahlzeiten und Getränke


Träger:   Auf Wunsch organisieren wir Ihnen einen Träger, für die Tage im Bergnebelwald, so können sie z.B. ihre umfassende Kameraausrüstung mitnehmen, oder die Tour einfach mehr genießen.

 

Beschreibung

Schon nach einigen Stunden in diesem Labyrinth aus Bäumen, Lianen, Hügeln, Flüssen und Bächen dringt zum Bewusstsein, wie klein der Mensch ist, und wie groß der Geist sein muss, um dieses zu bewältigen. Nie besteht eine

 

direkte Gefahr! Kälte und Hunger gibt es nicht. Das Hochwasser ist vorhersehbar. Das unberührte Stückchen Erde der Talamanka teilt man sich mit zahlreichen Tierarten, darunter sehr seltene wie dem Jaguar, eine Begegnung mit diesem Tier kann man wohl als außerordentliches Glückserlebnis bezeichnen.

Schlangen hingegen kommen öfter vor, hiervon sind im übrigen über 90% der Arten ungiftig. Auch Moskitos, Stechfliegen und andere kleine Blutsauger belästigen einen kaum. Ein echtes Hindernis, sind die drei Flüsse, die zu überqueren sind. Dies kann schon einmal zu einem unfreiwilligen Vollbad führen. Doch der permanente Druck, nicht die erforderliche Kraft und Ausdauer zu besitzen oder sich hoffnungslos zu verlaufen, ist enorm. Dazu die ständigen Belastungen durch das Unterholz, die Feuchtigkeit, kleines Getier, durch das permanente bergauf und bergab. Deswegen ist zu betonen, dass diese Tour eine harte physische und psychische Belastung darstellt. Die Expedition ist als sehr anspruchsvolle Dschungel-Trekking-Tour einzustufen. Von einer Durchführung auf eigene Faust ist unbedingt abzuraten. Nur mit der nötigen Erfahrung, einer Vielzahl von Überlegungen, Berechnungen und der absolut wichtigen Ortskenntnis wird diese Tour zu einem der schönsten Erlebnisse, die man im Leben machen kann!

Vortreffen
Schon hier werden wir uns nicht nur kennenlernen, uns die Tour per Video und Dia´s genau anschauen, die Ausrüstung durchsprechen. Sondern vor allem die körperlichen Voraussetzungen ermitteln. Es muss jedem Klar sein: eine Urwald- Trekkingtour ist keine Bergwanderung und hat nichts mit einem Marathon Lauf oder gar mit einem „hartem“ Training im Fitnessstudio zu tun. Zwar wird eine Bescheinigung des Hausarztes mit Belastungs EKG verlangt, aber das alleine reicht bei weitem nicht! Das Gehen über und unter Stock und Stein, auf glitschigem Untergrund, Berg auf/-ab, ist das einzige was wirklich zählt. Daher wird vor allem das Bewegen im Unterholz gezeigt, erlernt und geübt. Neben dem Wald, werden wir uns auch dem Medium Wasser widmen, um auf der Tour auch den drei Flüssen, sicher begegnen zu können.

Wer hiernach immer noch mitkommen will, hat auch seine psychische Bereitschaft aufgezeigt, so dass sich alle gemeinsam, einwenig gestärkt dem eigentlichen Abenteuer entgegenstellen können.

Geplanter Tourenablauf

Wenn es passt, können wir gerne zusammen schon ab Deutschland anreisen, wir empfehlen jedoch schon einige Tage früher nach San Jose anzureisen um sich an das Klima zu gewöhnen.

Sa. 1.Tag:

Anreise, Einfinden im Hotel in San Jose.

Das Abendessen in San Jose soll der geplante Beginn der gemeinsamen Tour sein.

Eine Abholung am Flughafen und Organisation von Unterkünften vor Tourenbeginn übernehmen wir gerne.

2.Tag:

Morgens fahren wir nach San Josè und besuchen die Markthallen. Hier kaufen wir noch die letzten Ausrüstungsgegenstände wie Buschmesser und Kochtöpfe ein. Am Nachmittag fahren wir zur Urwald – Finca an der Pazifikküste.

Wer früher in Costa Rica ankommt sollte einen Besuch des Zoos und einer kleinen Schlangenfarm zum kennenlerne der Tierchen die uns begegnen können nicht versäumen.

Mo. 3.Tag:

Fahrt zur Finca, bei den Heißen Quellen. Dieses ist unsere Ausgangsbasis für die Durchquerung. Nach dem entspannen im Pool, im heißen Quellwasser geht es am späten Nachmittag auf die Suche nach einer Boa, der größten Schlange in Costa Rica. Auf dem Rückweg verweilen wir noch an einem schönen Wasserfall.

4.Tag:

Jetzt wird es ernst!

Erst fahren wir mit dem Pickup-Auto so weit es geht. Dann geht es mit den Pferden, hoch in die Berge. Über 1200 Höhenmeter durch trockenes Grasland stehen auf dem Tages-Programm. Die Sonne brennt erbarmungslos und ein starker Seitenwind, will uns scheinbar nicht in den Urwald lassen.

Mi. 5.Tag:

Heute geht es noch höher hinauf! Auf gut zu erkennendem Weg, geht es hoch bis auf 2330 Meter. Schon wenige

 

Minuten später werden die Schuhe nass, und bis zum Ende der Tour nicht mehr trocken, denn es geht durch einen kleinen Bach, runter in das erste Zwischental bei “K3″. Unsere 2te Nacht im Freien wird die erste Nacht tief im Bergnebelwald sein.

6.Tag:

Ein kurzer aber heftiger Aufstieg, ermöglicht uns einen Blick auf die weiten dicht bewachsenen Hügelketten der Talamanka. Hier werden wir für mehrere Tage in der Unendlichkeit aus Bäumen und Sträuchern, Schlingpflanzen und Farnen, Epiepyhten und Bromelien, Pilzen und Moosen untertauchen. Versuchen unseren Weg entlang von Hängen und Höhenrücken, Bachläufen und Flüssen zu finden, immer mit dem Kompass in der einen und der Machete in der anderen Hand.

Fr. 7.Tag:

Die Nacht verbrachten wir dicht neben einem der höchsten Wasserfälle Costa Ricas. Heute geht es durch sumpfiges Gelände entlang eines Baches bis zum ersten Fluss. Dieser ist hier noch klein und beschert uns nur Nasse Füße. Nach dessen Durchquerung geht es steil Berg auf zum zentralen Höhenrücken dieser Tour.

Hier beginnt das Gebiet des “Neuen Weg”, den dieser weicht von der Karte ab. Die Indianer haben ihn gewählt weil hier bessere Jagdgründe sind, doch die Nutzung ist nur sporadisch und variiert je nach Wildaufkommen. Die genaue Orientierung kann jetzt lebenswichtig sein. Die Navigation ist hier so schwierig wie das Unterholz dicht ist. Die geplante Tagesleistung von 5000 Metern Luftlinie ist tatsächlich erst am späten Nachmittag erreicht.

10.Tag:

Noch immer sind wir im “Unwegsamen Gelände” unterwegs. Und das Buschmesser muss schwer arbeiten, damit wir am Abend unser heutiges Tagesziel “K8″ erreichen.

Di. 11.Tag:

Wir sind wieder am Fluss, dieser hatte sich im weiten Bogen um den Höhenrücken geschlängelt.  Hier unten ist er schon beeindruckend breit, die anstehenden Überquerungen lasten schwer auf der Gruppe. Der Urwald verändert langsam sein Gesicht. Doch Trotz angedeutetem Weg wird das Gelände noch immer nicht leichter. Auch die ersten Spuren der menschlichen Zivilisation, verwilderte Bananen- und Ananas- Plantagen stellen sich als außerordentliche Hindernisse da.

12.Tag:

Noch immer geht es richtig zur Sache: Das Gelände ist steil und der Untergrund weich und rutschig. Die ersten Nebenflüsse schon mit beträchtlichem Wasserdruck müssen überwunden werden, und immer wieder suchen wir den richtigen Weg. Hinzu kommt die mittlerweile schon hohe Temperatur und die langsam einsetzende allgemeine Erschöpfung.

 

Do. 13.Tag:

Der Weg wird deutlicher und schon bald stehen wir bei dem ersten Indianer im Vorgarten. Viel gibt es hier nicht und alle Bewohner sind sehr verängstigt obwohl sie den Weißen nun schon kennen der alle paar Jahre vorbei kommt. Ein Kuriosum ist die Hängebrücke über den nun schon sehr breiten Fluss. Diese Nacht scheint die Temperatur gar nicht zu fallen, und auch der all nächtliche Regen bringt heute keine Abkühlung.

14.Tag:

Die letzte Etappe stellt sich als außerordentlich abwechslungsreich heraus! Erst geht es noch einmal über einen letzten Höhenrücken, gefolgt von der Überquerung des nun mächtigen Flusses, eine Stunde später sollten wir den Fahrweg erreichen ob es einen Buss gibt wird sich zeigen. Vielleicht haben wir wieder Glück und uns nimmt auch diesmal ein Bananen-Lkw mit bis zum nächsten Fluss. Ob wir durch diesen Fahren oder laufen müssen weiß auch noch niemand, es steht 2:1 fürs Fahren. Auf der anderen Seite erreichen wir endlich die Zivilisation und mit viel Glück gehts bis an die Karibik.

Sa. 15.Tag:

Für jene die nur zwei Wochen Zeit haben, bleibt nun nichts wie ab nach San Jose und ab in den Flieger. Das geht nur wenn alles klappt! Wir können nur empfehlen vor und nach der Tour noch einige Tage Zeit zu haben, Das Land bietet einfach auch noch so viel anderes, schönes.

 

Wir können hier nur den groben Ablauf der Tour beschreiben! Die Eindrücke, Erlebnisse und Gefühle wie sie für jeden anders sein werden, sind nicht in Worte zu fassen.

Doch jedem sollte klar sein, dass diese Tour keine alltägliche Touristenführung ist, es gibt weder einen genauen Weg noch die Gewissheit dass wir mit einer gemischten Gruppe eine solche Exkursion bewältigen können. Doch eines ist sicher, ob wir es schaffen oder abbrechen müssen: Die Eindrücke in diesen Tagen werden tief greifender sein als bei jeder anderen Tour.

Hierzu möchten wir sie bitten auch den Reisebericht, von Frank Roßkamp, über diese Tour zu lesen und sich dann zu fragen:

Will ich das?

Achtung:

Jedem sollte klar sein, dass diese “Urwaldtrekkingtour” mit Expeditionscharakter, als einer der anspruchsvollsten Touren gilt, die momentan im Reisebereich angeboten werden!

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